Furth
Donnerstag, 14. Mai 2015

Evangelischer Himmelfahrtsgottesdienst an der Waldkapelle

 An Christi Himmelfahrt fand am Vormittag der traditionelle evangelische Gottesdienst an der Waldkapelle auf der Hochkreuter Höhe statt. Musikalisch wurde dieser besondere Gottesdienst unter den Hochbäumen im weiten Waldesrund vom Posaunenchor der Auferstehungskirche in Gemeinschaft mit den Hofberger Blechbläsern aus Landshut begleitet. Wie schon mehrfach in der Vergangenheit verschmolzen  beide Gruppen wieder zu einem ökumenischen Bläserchor. Von der Musik eben wir alles erfasst, was Leben hat, da sie die Seele des Himmels ist.
   Ein Schüler habe auf die Frage nach Christi Himmelfahrt unter anderem gesagt: In der himmlischen Welt lebe man wie im Traum, sagte Pfarrerin Christine Stöhr zu Beginn ihrer Predigt und stellte das Thema „Traum in den Mittelpunkt und meinte unter anderem: „Der Himmelfahrtstag eröffnet eine Traumwelt, die zunächst einen Alptraum zeigt, dann aber tut sich ein neues Bild auf, in das die Albträumenden flüchten können und wo sie in Sicherheit sind.“ Himmelfahrt, so könne man sagen, ist der Festtag, an dem die Angstfreiheit gefeiert wird. Die Pfarrerin bracht aus der Bibel den Träumer Daniel ins Spiel. Schrecken und Ohnmacht, habe er gesagt, haben ihre Zeit, aber es ist ihnen eine Grenze gesetzt .Schließlich fasste Stöhr zusammen. „Himmelfahrt ist der Zufluchtsort: Himmelfahrt will den Kulissen, in denen sich die Albträume des Lebens abspielen, den großen Schrecken nehmen. Hier kommt etwa in den Blick, das von den düsteren Bildern befreit. #bac