Furth
Montag, 23. September 2019

Neubürgerbegrüßung - Informationen über die neue Heimat

Bürgermeister begrüßte die in den letzten 12 Monaten neu Hinzugezogenen

Eine unerwartet hohe Teilnehmerzahl von Neubürgern hatten sich angemeldet und waren am Samstagvormittag in den Seminarraum Hornstein II des Seminar- und Schulungszentrum Kloster Furth gekommen. Die Gemeindeverwaltung hatte zur Neubürgerbegrüßung eingeladen, um die neu Hinzugezogenen willkommen zu heißen und sie über ihre neue Heimatgemeinde zu informieren.

„Herzlich willkommen in unserer wunderschönen Gemeinde Furth mit ihrer nachhaltigen Entwicklung im Herzen des Landkreises Landshut am Rande der Hallertau“, mit diesen Worten begrüßte Bürgermeister Andreas Horsche „seine“ neuen Bürger. Anhand einer Powerpoint-Präsentation informierte er über die Gemeinde, welche aktuell 3872 Einwohner  zählt. Vor allem für die zahlreichen Eltern war es gut zu hören, dass sich derzeit in Furth ein Interims-Kindergarten befindet, ein Waldkindergarten, eine Kinderkrippe und ein Hort befindet; ein neuer Kindergarten für sieben Gruppen ist in Bau. Daneben könne man mit einer Grund- und Mittelschule, dem Maristengymnasium mit Ganztagsbetreuung, einer Bücherei, sechs Spielplätze, Sport- und Freizeitanlagen aufwarten. Des Weiteren vernahmen die Neubürger, dass die Kommune Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Furth und der ILE „Holledauer Tor“ ist. Beim letzteren laute das Motto „Gemeinsam sind wir stärker. Zukunftsorientierte ökonomische, ökologische und soziale Projekte, die die Lebensqualität der gesamten Region stärken, können nur mit Hilfe der Bürger gelingen und nachhaltig umgesetzt werden, war zu hören. Wie man auf der Leinwand ablesen konnte, betrug der Jahresetat der Gemeinde im vergangenen Jahr 12,5 Millionen Euro/p.a. Bereits in den Startlöchern ist der Neubau für Kinderbetreuung mit Wettbewerb für 400 Betreuungsplätze. Außerdem sei man Energie- und Bildungsstandort Nummer 1 im Landkreis. Außerdem bieten etwa 30 aktive Vereine vielzählige Veranstaltungen im Jahr und die Erna-Jentsch-Stiftung unterstützt die Kinder und Jugendarbeit. „Die Further Nahversorgung bietet Lebensqualität“ hob Bürgermeister Horsche hervor und nannte dabei Ärzte, Altenheim, Lebensmittelversorgung in Furth und Art, örtliche Handwerker und Dienstleister, Banken sowie die Volkshochschule mit einem breiten Programm. „Wir investieren seit vielen Jahren in unsere Zukunft“, betonte das Gemeindeoberhaupt und nannte unter anderem Photovoltaikanlagen im gesamten Gemeindegebiet und auf allen öffentlichen Gebäuden sowie neu bei den Solarcarports am Klosterberg. Nicht unerwähnt blieb die Nahwärmeversorgung mit erneuerbaren Energien – hier im besonderen Hackschnitzel- und Holzvergaseranlage zur Erzeugung von Wärme und Strom. Hinzu komme noch die energieoptimierte Straßenbeleuchtung, die E-Mobilität oder das Projekt „Regionaler Strommarkt“ in Kooperation mit dem Bayernwerk. Furth habe aber darüber hinaus einiges zu bieten: „Das Leben hier wird durch die sportlichen, kulturellen und sozialen Aktivitäten unserer Vereine geprägt“, so Horsche und fügte hinzu: „Die Angebote laden zum Mitmachen ein!“

Schließlich stellt der Rathauschef etliche Vereine und Institutionen in der Gemeinde vor, welche sich mit einem Informationsstand präsentierten. Sie luden die „Neuen“ ein, in Furth aktiv mitzuwirken, sei es in Politik, Sport, Kultur oder anderen Bereichen. „Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern ein Umfeld bieten, in welchem sie vielfältigen Interessen nachgehen können“, so der allgemeine Tenor der Vereinsvertreter. Abschließend wünschte Bürgermeister Andreas Horsche allen Anwesenden einen guten Start in ihrer neuen Heimat und sprach dabei die Hoffnung aus, dass sie sich schon sehr bald auch heimische fühlen mögen. Von dem Angebot, das von der Gemeinde aufgelegten Informationsmaterial mit nach Hause zu nehmen, wurde gerne angenommen und abschließend wurde die Gelegenheit zum Besuch des Herbstmarktes am Dorfzentrum genutzt.