Furth
Donnerstag, 04. April 2019

Großes Interesse an Wettbewerb für die Errichtung des neuen Kinderhauses

Im Rahmen des Vergabewettbewerbs trafen sich die Preisrichter mit den teilnehmenden Wettbewerbsbüros zum Kolloquium im Kloster Furth. Beim Kolloquium handelt es sich um ein Treffen zwischen Teilnehmern und Preisrichtern in dem Fragen zum geplanten Bauvorhaben gestellt werden können. Die Gemeinde Furth plant den Neubau von sieben Kindergartengruppen, drei Kinderkrippengruppen und drei Hortgruppen am Further Bildungshügel. Für den vorgeschalteten Wettbewerb wurden 31 Planungsbüros zugelassen. 28 Planungsbüros nahmen die Möglichkeit zur Rücksprache mit den Preisrichtern wahr, welche sich aus Fachpreisrichtern (Architekten und Landschaftsplaner) und Sachpreisrichtern (Bürgermeister, Gemeinderat, Kinderhaus und berufene Bürger) zusammensetzen. Die beiden Hauptfragen des Kolloquiums drehten sich um die Verbindung des Bestandsgebäudes (Kinderkrippe mit Hort) mit dem zu errichtenden Neubau sowie erneut um die notwendige Zahl der PKW-Stellplätze und deren Realisierung. Im Rahmen der Nachfragen definierten die Preisrichter die  Anbindung der Gebäude neu. So sind aufgrund der vorhandenen Krippe im Bestand nur noch zwei Varianten möglich. Entweder der Entwurf sieht eine Unterbringung aller Raumplanerfordernisse im Neubau vor - dann muss dieser an den Bestandsbau warm und trocken (z.B. Hausschuhgang oder gemeinsames Foyer) angeschlossen werden. Oder ein Büro entscheidet sich für die Umorganisation des Bestands (z.B. als alleinigen Hort), dann muss diese Umorganisation barrierefrei erstellt werden. Derzeit die das Bestandsgebäude (Krippe/Hort) welches 2011 in Betrieb gegangen ist nicht barrierefrei.    

Im Vordergrund die Wettbewerbsbüros - im Hintergrund das Preisgericht um Bgm. Andreas Horsche und das begleitende Planungsbüro Oberpriller