TERMINKALENDER

Februar 2012:

MODIMIDOFRSASO
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DAS WICHTIGSTE

1996 wurde von der Fachhochschule Weihenstephan das Further Energiepotential ermittelt. Ergebnis war, dass sich die Gemeinde leicht zu 100 % bei Wärme und Strom aus eigenen Resourcen versorgen kann. 1999 beschloss der Gemeinderat, dass unser Ziel diese 100 % Versorgung ist. Die Begründung hatte sowohl eine ökologische als auch ökonomische Komponente.
Ökonomie:
In Furth werden für Wärme und Strom im Jahr ca. 2 Mio. Euro ausgegeben. Diese Summe sollte nicht mehr nach außen, besonders in die Ölstaaten, gehen, sondern in der Gemeinde bleiben und in den örtlichen und regionalen Wirtschaftskreislauf eingespeist werden. Dies ist in sehr großem Umfang schon geschehen. So bleiben in der Gemeinde jedes Jahr nur durch Verzicht auf Wärme und Stromeinkauf bzw. durch Einspeisevergütung etwa (vorischtig betrachtet) 1.400.000 €. Dazu kommen noch die Zusatzinvestitionen des heimischen Handwerks, die derzeit nicht beziffert werden können, aber sicher nochmals einige 100.000 € ausmachen. Hieraus müsste der Gemeindeanteil (Steuern) errechnet werden, worauf aber hier verzichtet werden soll. Nicht eingerechnet werden: auch die erheblichen Summen, die durch unsere energetische Sanierungen und die schon begonnenen Programme zur Energieoptimierung in Rathaus, Schule und übrigen gemeindlichen Gebäuden und Einrichtungen eingespart werden.
Ökologie:
Die Gemeinde mit ihren Bürgerinnen und Bürgern, den landwirtschaftlichen und anderen Betrieben leistet einen weit über dem Durchschnitt befindlichen Beitrag zum Klimaschutz, der Versorgungssicherheit in Krisenfällen, der Verringerung der Abhängigkeit von den Ölländern, der Reduzierung der Exportlastigkeit und dem Resourcenschutz.
In dieser Komplexität gibt es nur wenige Gemeinden in Bayern (Ascha, Wildpoldsried), die bereits so weit fortgeschritten sind. Daneben gibt es noch mehrere hundert Städte, Gemeinden und Landkreise, die diese Ziele proklamiert haben, aber erst am Beginn der Umsetzung sind. Angemerkt werden darf auch noch, dass die Gemeinde Furth durch ihre Teilnahme am Programm “Agenda 21” und dem Folgeprogramm “Netzwerk Nachhaltige Kommune” – beides Auswahlprogramme der Staatsregierung – sowie zahlreiche Vorträge, Besuche und Seminare ganz wesentlich zu diesen für die Zukunft unabdingbar notwendigen Bewusstseinsveränderungen beigetragen hat.