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September 2010:

MODIMIDOFRSASO
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DAS WICHTIGSTE

Wasser

Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. In all seinen Formen (Bäche und Weiher, Trinkwasser, Abwasser, Hochwasser) verlangt es unsere besondere Aufmerksamkeit. In der gemeindlichen Entwicklung nimmt es einen sehr großen Stellenwert ein.
An der Verbesserung der Wasserqualität in unseren Bächen arbeiten wir beständig. Mit 94 % Anschlussgrad gilt der Kanalbau als abgeschlossen. Die restlichen 6 % Gebäude müssen ihr Abwasser ebenfalls bestmöglich klären und entsorgen. Die Further Kläranlage arbeitet trotz ihres Alters noch ordentlich. Ziel ist es nicht, mit riesigem Aufwand noch um einige wenige Prozent die Reinigungsleistung zu erhöhen, sondern den Zustand des Vorfluters (Baches) so zu verbessern, dass diese Differenz mehr als ausgeglichen wird. Nichts nämlich kann Wasser so gut reinigen wie die Natur selbst. Trotzdem arbeiten wir auch beständig an der Weiterentwicklung unserer Klärtechnik. Mindestens genau so wichtig ist es aber, dass die Menschen in Furth bei der Einleitung von Stoffen in das Kanal- und Bachsystem größte Sorgfalt aufwenden.
Seit Jahren wird mit vielen kleineren und größeren Maßnahmen die Selbstreinigungskraft unserer Bäche verbessert. Dem Strukturreichtum statt der früheren Eintönigkeit kommt dabei eine besondere Rolle zu. Durch reduzierte Unterhaltsmaßnahmen werden nicht nur erhebliche Summen eingespart und die Regenerationsleistung erhöht, sondern auch ein Lebensraum für Pflanzen und Tiefe geschaffen.
Mit dem neuen Brunnen bei Kreutbartl wird Trinkwasser allerbester Qualität angeboten. Für einen neuen Brunnen, statt Anschluss an einen überregionalen Verband, haben wir uns bewusst entschieden: Wir selbst können so über Qualität und Erzeugung unseres Trinkwassers bestimmen.
Mit einem Zisternenprogramm wird viel Trinkwasser eingespart und das Kanalnetz erheblich entlastet. Für Nachrüstungen gab es dafür in der Vergangenheit einen gemeindlichen Zuschuss, bei Neubauten ist die Wasserrückhaltung in Zisternen vorgeschrieben. In den beiden Siedlungen Entwies und Enghof mit sehr großen Grundstücken muss die Regenwasserentsorgung auf den Grundstücken erfolgen. Eine günstige Gebührengestaltung unterstützt die Bürgerinnen und Bürger von Furth bei ihren ökologischen Bemühungen und dem Wassersparen.
Große Teile von Furth sind vom Hochwasser bedroht. Durch den bereits spürbaren Klimawandel werden sich die Hochwässer noch verschärfen. Mit einer umfassenden Hochwasserplanung, die das ganze Einzugsgebiet umfasst, wurde in Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden Obersüßbach und Weihmichl schon begonnen. Bis zur kompletten Umsetzung werden viele Jahre vergehen, jedoch ist mit kleineren und größeren Maßnahmen schon begonnen worden. Mit dem Hochwasserprogramm sollen, der Further Philosophie entsprechend, Ökonomie und Ökologie verbunden werden: Naturnahe Rückhaltezonen sparen Unterhalt und verhindern Schäden, sie verbessern die Lebensbedingungen für Tiere und Pflanzen, reinigen das Wasser, produzieren Biomasse zur Energieerzeugung vor Ort und werten das Landschaftsbild deutlich auf.